Hells Angels wollten Bandidos Party stürmen




Weil der Kölner Bandidos Rocker Präsident Aykut Ö. am Freitag mitten in Köln City seinen 30. Geburtstag feierte, tauchten am Abend jede Menge verfeindete Hells Angels auf den Kölner Ringen auf – sie wollten die Bandidos BMC Cologne Geburtstagsparty sabotieren!

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, sperrte in der Innenstadt die Limburger Straße und den Hohenzollering/Ecke Friesenplatz weiträumig ab. Die Lage drohte in der Nacht zu eskalieren, als die Hells Angels, die bis dahin über Stunden von Polizeikräften eingekesselt wurden, plötzlich die Durchgangssperre auf der Limburger Straße durchbrechen wollten, um zum Club Königswasser Cologne zu kommen, in dem die Bandidos Rivalen ausgelassen feierten.Doch der Polizei gelang es, die Rocker aufzuhalten – durch Einsatz von Schlagstöcken und Reizgas!

Kölns Hells Angels Präsident Andre K. forderte einen Polizisten aus einer Einsatzhundertschaft auf: „Löst diese Party sofort auf. Und ich will mit dem von euch sprechen, der hier diesen Einsatz leitet.“ Ein weiterer Kumpane drohte: „Wenn ihr diese Veranstaltung nicht sofort stoppt, dann sind gleich 200 Mann von uns hier.“

Die Polizei nahm mehr als 40 aufgebrachte Kölner Hells Angels in Gewahrsam.
Ein Sprecher zu BILD: „Es betraf ausschließlich Personen aus dem Rockermilieu der Hells Angels. Inzwischen sind alle wieder auf freiem Fuß.“ Die Bandidos Fete im „Königswasser“ mit rund 100 Gästen sei laut Polizei „bis morgens um 6 Uhr ohne Zwischenfälle und friedlich“ über die Bühne gegangen.

Da die Polizei anlässlich der Geburtstagsparty bereits im Voraus mit Randale zwischen den Bandidos MC und den Hells Angels MC gerechnet hatte, standen Freitag schwer bewaffnete Polizisten mit MPs an beiden Straßenenden der Limburger Straße und vorm Königwasser.

Eine junge Geschäftsfrau am Freitag: „Wir wurden gar nicht informiert, was hier los ist. Heute früh wurden plötzlich hastig überall auf der Straße Parkverbotsschilder aufgestellt.“ Sie macht ihren Laden schon um 16 Uhr dicht, ist sichtlich sauer: „Soweit ist es schon gekommen: Jetzt wird für Rocker eine Straße komplett gesperrt, damit die in aller Ruhe abfeiern können – nicht zu fassen!“

Nach BILD-Informationen ließ Rock-Boss Aykut Ö. für seine Party einen Star-DJs aus Dubai einfliegen und Go-Go-Tänzerinnen für seine Rocker-Kumpel tanzen. Erwartet wurden Bandidos Mitglieder aus ganz Deutschland und Europa (u.a. Frankreich, Dänemark).

ABER: Hinter der Mega-Sause steckt eigentlich eine ganz andere Botschaft: „Diese Bandidos Feier ist nichts anderes als eine Kampfansage an die Hells Angels, die im Kölner Milieu eigentlich das Sagen haben.“ Die Botschaft der Bandidos Köln an die Höllenengel: „Wir kommen, um zu bleiben: Köln ist jetzt Bandidos Land!“

Der Insider weiter: „Sonst hätte eine solche Party im Ruhrgebiet, einer Bandidos-Hochburg, steigen müssen, und nicht in Köln.“


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